Foto: Simufact

Rapid.Tech

Generatives Design mit Prozesssimulation kombiniert

Simufact und AMendate stellen gemeinsam auf der Rapid.Tech in Erfurt aus.

Das Paderborner Start-Up AMendate GmbH und die Hamburger Simulationsspezialisten der Simufact Engineering GmbH stellen gemeinsam auf der Rapid.Tech in Erfurt aus. Die beiden Unternehmen bündeln ihre Expertise für die additive Fertigung und zeigen erste Fallbeispiele, wie generatives Design und Prozesssimulation bei der Vorbereitung und Optimierung des metallischen 3D-Drucks zusammenwirken können.

AMendate ist gerade vom schwedischen Konzern Hexagon AB, einem der weltweit führenden Anbieter von Sensoren, Software und autonomen Lösungen, übernommen worden. Eingegliedert wird AMendate bei MSC Software, die Teil von Hexagon sind und schon seit Jahren Software für den 3D-Druck anbieten. Simufact ist bereits seit fünf Jahren ein Tochterunternehmen von MSC Software.

Über die Kombination der Softwarelösungen von AMendate und Simufact können künftig Bauteile generiert werden, die perfekt an die Einsatzbedingungen angepasst sind und bei denen sichergestellt ist, dass das erzeugte Design auch von 3D-Druckern erfolgreich gefertigt werden kann.

Seit einigen Jahren bereits arbeitet AMendate an der Entwicklung einer neuartigen Software für die vollautomatische Generierung komplexer Leichtbaudesigns für die additive Fertigung. „Zur Rapid.Tech wollen wir den Besuchern zeigen, wie wir mit unserer Softwarelösung optimale Bauteile in einem Bruchteil der Zeit und zu deutlich geringeren Kosten generieren können,“ sagt Dr. Gereon Deppe, zuständig für Marketing und Finanzen sowie Mitgründer des Start-Ups. „Für den Anwender der Software heißt das: Er gibt seine Randbedingungen an und bekommt schon nach wenigen Stunden ein fertiges Bauteil. So kann er dem kreativen Prozess wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen und gewinnt Zeit, um das grundlegende Konzept des Produkts zu optimieren und zusätzliche Features zu integrieren,“ erklärt Deppe.

Mitaussteller Simufact zeigt auf der Rapid.Tech den aktuellen Stand von Simufact Additive, seiner leistungsstarken und skalierbaren Softwarelösung für die Simulation metallbasierter additiver Fertigungsverfahren. Die Simulationssoftware konzentriert sich funktional auf die Druckvorbereitung, die Simulation des eigentlichen Druckprozesses und die nachfolgenden Schritte, einschließlich Wärmebehandlung, Schneiden der Grundplatte, Entfernen von Stützen und Heißisostatisches Pressen (HIP). “Mit Simufact Additive wollen wir das beste Gesamtpaket für die Prozesssimulation am Markt bereitstellen - in Bezug auf Geschwindigkeit, Genauigkeit, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit“, sagt Dr. Gabriel Mc Bain, Senior Director Produktmanagement bei Simufact.

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