Foto: ARBURG

Unternehmen

Freeformer überzeugt in Detroit

Auf der Rapid + TCT in den USA, wurde Arburg von den Besuchern unter die besten drei Ausseller gewählt und gewinnt “People’s Choice Award“.

An der Rapid + TCT, der Leitmesse für additive Fertigung in den USA, nahmen vom 21. bis 23. Mai 2019 über 400 Aussteller und rund 7.000 Fachbesucher teil. Am letzten Messetag wurde Arburg mit dem „People’s Choice Award“ ausgezeichnet. Der deutsche Maschinenbauer aus Loßburg war in Detroit mit einem rund 150 Quadratmeter großen Stand präsent. Das Publikum war von den zwei Freeformer-Exponaten, interaktiven Stationen und Funktionsbauteilen gleichermaßen überzeugt und hatte Arburg zu einem der drei besten Aussteller gewählt.
„Die Rapid + TCT ist für uns eine der drei wichtigen Messen für die additive Fertigung weltweit. In diesem Bereich sind wir aber, anders als mit unseren Allrounder-Spritzgießmaschinen, in den USA noch wenig bekannt. Besonders stolz sind wir deshalb darauf, dass unser Messestand und die beiden Freeformer in Detroit überzeugen konnten und wir als einer von drei Ausstellern den ‚People’s Choice Award‘ erhalten haben“, erläutert Lukas Pawelczyk, der bei Arburg den weltweiten Freeformer-Vertrieb verantwortet.

Offenes System verarbeitet Originalmaterialien

Martin Neff, Abteilungsleiter Kunststoff-Freiformen, ergänzt: „Wir hatten viele qualitativ hochwertige Kontakte und zahlreiche gute Gespräche. Die Fachbesucher waren durchweg begeistert von den Möglichkeiten, die ihnen unser offenes System bietet – insbesondere von der Materialvielfalt und dass sie mit dem Freeformer eigene Originalkunststoffe verarbeiten können.“
Auf der Rapid + TCT 2019 war der Freeformer 300-3X erstmals in Amerika zu sehen. Die Drei-Komponenten-Maschine produzierte komplexe, bewegliche Greiferfinger aus ABS, TPE und Stützmaterial, in einem Schritt und ohne zusätzlichen Montageaufwand. Das zweite Exponat, ein Freeformer 200-3X mit zwei Austragseinheiten, verarbeitete TPE (Medalist MD 12130H) mit einer Härte von nur 32 Shore A zu Bauteilen mit flexibler Wabenstruktur. Die additive Fertigung belastbarer Hart-Weich-Verbindungen und die Verarbeitung von besonders weichem Original-TPE sind laut Arburg bislang so nur mit dem Freeformer möglich.

Arburg in den USA an drei Standorten vertreten

Der Hauptsitz von Arburg, Inc in den USA befindet sich in Rocky Hill/Connecticut. Dort steht auch ein Freeformer für Schulungen und die Fertigung von Benchmark-Bauteilen bereit. Hinzu kommen zwei Arburg Technology Center (ATC) in Irvine/Kalifornien, und in Elgin/Illinois. Die Freeformer werden, wie auch alle Allrounder-Spritzgießmaschinen, zentral am deutschen Stammsitz in Loßburg produziert. Dort ist zudem ein großes Arburg Prototyping Center (APC) in Betrieb. Die Freeformer im APC fertigen aus qualifizierten Standardgranulaten rund um die Uhr Musterteile. Somit können die Arburg-Technologieberater schnell auf Kundenanfragen reagieren und vor Kaufinteresse genau prüfen, ob der Freeformer für das gewünschte Bauteil, Material und Anwendung auch tatsächlich geeignet ist.

Anlagen

Freeformer jetzt auch zum Mieten

Um den wirtschaftlichen Einstieg in die Additive Fertigung zu erleichtern, bietet Arburg für den Freeformer 200-3X nun ein Mietmodell an.

Kunststoff

"Gedruckte" Funktionsteile aus Originalmaterial

Auf der Rapid Tech 2018 zeigte Arburg neben dem Freeformer auch eine breite Palette von Funktionsteilen aus qualifizierten Originalmaterialien.

Anlagen

Neuer Freeformer: größer und neue Möglichkeiten

Der neue Freeformer 300-3X von Arburg ist deutlich größer und kann erstmals komplexe Funktionsbauteile in belastbarer Hart-Weich-Verbindung mit Stützstruktur herstellen.

3D Printing

Vollautomatisierte additive Fertigung in Losgröße 1

Auf der Hannover Messe zeigt Arburg mit seiner AM Factory, wie sich mit Additiver Fertigung 100% rückverfolgbar in Losgröße 1 produzieren lässt.

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