Foto: Raylase

Komponenten

Effizienzschub für SLM-Anlagen

Raylase zeigt auf der Laser World of Photonics in München vom 24. bis 27.06. 2019 Lösungen für die Additive Fertigung und die Elektromobilität.

Premiere feiern der Axialscan Fiber-20 für die Additive Fertigung sowie den Axialscan Fiber-30 für die Additive Fertigung und Schweißanwendungen im Bereich E-Mobility. Diese  auf der Laser World of Photonics  in  München erstmals vorgestellten  Ablenkeinheiten mit Vorfokussierung sind laut Raylase  der Produktivitäts-Verstärker für AM-Pulverbett-Maschinen sowie Anlagen zum Schweißen von Batterien und Brennstoffzellen.
Durch das Quadrupel-Design könne die Effizienz über dem Prozessfeld um das 4-fache erhöht werden. Dabei sind die Einheiten auf die einfache Integration und den zuverlässigen Einsatz speziell in Pulverbett-Maschinen (SLM) optimiert. Über eine zusätzlich integrierte Prozessüberwachung lässt sich die Qualität des AM-Prozesses jederzeit überprüfen. Mit integriertem Faserkollimator, zusätzlichem Schutzglas mit optionaler Überwachung, einfach adaptierbarer Prozessüberwachung sowie Staubdichtigkeit sei der Axialscan Fiber-30 das ideale Werkzeug für Schweißen in rauer Industrieumgebung mit Laserleistungen im mehrfachen Kilowattbereich.

High Power Schweißmodul  mit Laserwellenlänge 420 – 480 nm

Im E-Mobility Markt werden bei der Durchkontaktierung von Zellverbindern der Pouchzellen von Lithiumbatterien so genannte dissimilare Werkstoffe verwendet - also zwei unterschiedliche Werkstoffe - bei denen durch Zusammenschweißen sowohl eine robuste mechanische Verbindung entsteht als auch eine sehr gute elektrische Verbindung erzeugt wird.
Die Absorption der Kontaktstreifen aus Kupfer ist für die Wellenlängen 420-480 nm wesentlich höher als für die infraroten Wellenlängen, so dass mit einem Bruchteil der Laserleistung die Energie in das Material eingekoppelt werden kann. Das führt zu einer von vorneherein gleichmäßigen Schweißraupe, die das Kupfer durchdringt und das Aluminium anbindet. Der gesamte Prozess dieser Schweißungen wird dadurch qualitativ deutlich verbessert. Während von den Laserherstellern noch bessere Strahlqualitäten gefordert werden, um den Strahl auch modulieren zu können, stellt Raylase nach eigenen angaben schon heute mit dem HIGH POWER SCHWEISSMODUL eine Ablenkeinheit zur Verfügung, die alle geforderten Strahlqualitäten und Laserleistungen punktgenau auf das Material bringt.

Foto: Christian Seeling

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