Foto: Cipres GmbH

Kunststoff

Cipres ermöglicht die Färbung von Polypropylen

Spezialisiert auf die 3D-Druck- und Oberflächenveredelung, präsentiert Cipres eine automatisierte Färbemaschinen für die industrielle Serienfertigung.

Cipres ist die Färbung von Polypropylen (PP) gelungen. Das Material wird zunehmend im Automobilsektor eingesetzt und konnte bisher nicht erfolgreich gefärbt werden. Cipres hat nun einen Weg gefunden, PP gleichmäßig zu färben. Sogar das Färben schwarzer Bauteile sei nun möglich.

Automatisierte Färbemaschinen für die industrielle Serienfertigung

Auch für Interessenten, die den Färbeprozess ihrer Rohlinge inhouse realisieren wollen, bietet Cipres ein neues Produktprogramm des Traditionsunternehmens Thies GmbH & Co. KG., das im Markt neue Standards setzt: die Färbemaschinen aus der Reihe Ecolor
Drei verschiedene Ausführungen werden aktuell angeboten, die sich in der Dimensionierung bzw. Art der Färbekessel unterscheiden, um verschiedene Kapazitäts- und Losgrößenbedarfe flexibel abzudecken: 

  • Ecolor Type 1/350/1 mit einem Kesseldurchmesser von 350 mm 
  • Ecolor Type 1/500/1 mit einem Kesseldurchmesser von 500 mm 
  • Ecolor Typ Quattro mit bis zu 4 Färbekesseln in Reihe, die gleichzeitig bis zu 4 (bei Bedarf unterschiedliche) Behandlungen durchführen können

Das System ist offen: Es können alle Farbstoffe (Gefahrstoffklasse Gruppe 2 – ungefährliche Stoffe), die für den jeweiligen Werkstoff geeignet sind, verwendet werden – der Anwender ist daher an keine bestimmten Farbstoffe und deren Anbieter gebunden. 

Veredelung verschiedenster Materialien

Unter Verwendung der Färbeanlage konnte Cipres verschiedenste Materialien erfolgreich veredeln: von PA12, PA11, PA6, PP über Iglidur, TPU, PTE, ABS bis hin zu PC, Nylon PPSF und Resin. Sogar verstärkte Materialien konnten problemlos verarbeitet werden. Des Weiteren konnte Cipres bei der Färbung von Bauteilen verschiedener Herstellungsverfahren, wie SLS-, MJF-, FDM- oder SLA-Verfahren, keine Ergebnisunterschiede feststellen. Beispielsweise auch Bauteile, die mit Gleitschliff oder chemischer Glättung behandelt wurden und unterschiedliche Oberflächen aufweisen, wurden erfolgreich veredelt.

Optimale Färberesultate, Produktivitätsraten und Reproduzierbarkeiten bei allen Materialien

Voraussetzung für ein qualitativ hochwertiges, kosteneffizientes und nachhaltiges Färbeergebnis ist die Bestimmung der richtigen Farbstoffmenge. Diese Kalkulation ist pro Farbrezeptur einmalig erforderlich und kann dann für weitere Färbeprozesse von Rohlingen, unter Berücksichtigung der errechneten Oberfläche, projiziert werden. Und zwar unabhängig von der Anzahl der zu färbenden Teile. Ein Standard-Rezept-Set von 5 Farben ist im Lieferumfang enthalten – weitere Farbrezepturen, optimiert für das jeweils verwendete Material, entwickelt Copres jederzeit gerne auf Anfrage. Bis zu 999 Farbrezepturen mit den entsprechenden Parametern können im System gespeichert werden und sorgen so für eine komfortable Bedienung und störungsfreie Nutzung. Das Ergebnis dieser Technologie verspricht im Gegensatz zu „Pi mal Daumen-Farbrezepturen“ und im direkten Vergleich zu anderen Methoden laut Cipres vier entscheidende Vorteile: Hervorragende Färberesultate, höchste Reproduzierbarkeiten durch High-Tech und exakte Rezepturen, hohe Wirtschaftlichkeit bei nachhaltigem Umgang mit Materialien und Ressourcen und gute Umweltverträglichkeit.

Foto: AIT Austrian Institute of Technology GmbH

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