Foto: Simufact

Design

Additiven Designprozess um 80% kürzen

Aus Tagen werden Stunden. AMendate stellt Software für Generatives Design in der Additiven Fertigung vor.

Die Start-up-Technologie von AMendate geht in Software „MSC Apex Generative Design“ auf. Pünktlich zur EMO bringt das ehemalige Paderborner Start-up AMendate, nun Teil von Hexagon, seine neu entwickelte Technologie für Generatives Design an den Markt. Die Software „MSC Apex Generative Design“ generiert vollautomatisch komplexe Leichtbaudesigns für die additive Fertigung. Damit verbunden ist eine Zeitersparnis von bis zu 80%, verglichen mit marktüblichen Softwarelösungen, so der Hersteller.

Fertiges Bauteil nach wenigen Stunden

„Für den Anwender der Software heißt das: Er gibt seine Randbedingungen an und bekommt in einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit, schon nach wenigen Stunden, ein fertiges Bauteil. So kann er dem kreativen Prozess wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen und gewinnt Zeit, um das grundlegende Konzept des Produkts zu optimieren und zusätzliche Features zu integrieren,“ erklärt Dr. Thomas Reiher, der im Bereich der Bauteiloptimierung für 3D-Druck promovierte und das Start-up mitgründete.
Im Juni hatte der schwedische Konzern Hexagon AB, einer der weltweit führenden Anbieter von Sensoren, Software und autonomen Lösungen, das AMendate-Team mit seiner innovativen Technologie übernommen. Das junge Team rund um AMendate ist bei MSC Software bzw. deren Tochter Simufact eingegliedert, die schon seit Jahren sehr erfolgreich Softwarelösungen für den 3D-Druck anbieten. „Die AMendate-Technologie geht in der Software ‚MSC Apex Generative Design‘ auf und findet durch unsere weltweit aufgestellten Marketing- und Vertriebsstrukturen von Anfang an eine internationale Verbreitung, die das Start-up eigenständig in dieser Geschwindigkeit nicht erreicht hätte,“ sagt Dr. Hendrik Schafstall, Simufact-CEO. „Wir sind sicher, dass es uns gelingen wird, schnell größere Marktanteile in diesem Segment zu gewinnen.

Traditionelle Software-Lösungen nur bedingt geeignet

Ausgelöst durch neue Designfreiheiten, die additive Fertigungsverfahren bieten, sind traditionelle Softwarelösungen für die Topologieoptimierung im 3D-Druck nur bedingt geeignet. Mit unserer Lösung schöpfen wir diese neuen Möglichkeiten voll aus,“ erläutert Reiher, jetzt Director Generative Design bei Simufact.
Gerade erst gestartet, geht der Blick aber schon weiter in die Zukunft: Bereits zur Formnext im November will Simufact den Prototypen einer integrierten Lösung vorstellen, in der Generatives Design und Prozesssimulation bei der Vorbereitung und Optimierung des metallischen 3D-Drucks zusammenwirken. „So lassen sich künftig Bauteile generieren, die perfekt an die Einsatzbedingungen angepasst sind und bei denen sichergestellt ist, dass das erzeugte Design auch von 3D-Druckern erfolgreich gefertigt werden kann“, sagt Schafstall.
Treffen Sie AMendate im Bereich young tech enterprises @ EMO Hannover, in Halle 9, Stand A30.

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