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Zugriff auf Partnersoftware in der MSC-One-Plattform

Mit einer flexible Lizenzierung über Tokens können Anwender jede CAE-Software nutzen, die sie in der Simulation des Produktlebenszyklus brauchen.

MSC Software, ein Anbieter von CAE-Simulationssoftware und Dienstleistungen, Teil der Hexagon Manufacturing Intelligence Division, erweitert das leistungsstarke Softwareportfolio: Kunden haben nun über die MSC-One Produktplattform auch Zugriff auf Software von Technologiepartnern. MSC-One bietet eine flexible Lizenzierung über Tokens, mit der Anwender jede CAE-Software nutzen können, die sie in der Simulation des Produktlebenszyklus brauchen – von der Materialforschung und -entwicklung bis hin zur virtuellen Fertigung und Produkterprobung. So haben Ingenieure jederzeit Zugriff auf Simulationstools, wann und wo sie gerade benötigt werden. Firmen können maximalen Nutzen aus der Software ziehen, unabhängig von der Höhe ihres CAE-Budgets. 

Modellkalibrierung und digitale Zwillinge 

Das heute veröffentlichte MSC-OneXT (MSC-One Extended Edition) baut MSC-One durch branchenführende Technologiepartner aus. MSC-One-Anwender können neue Produkte ausprobieren, die die Funktionalitäten ihrer gewohnten MSC-Tools ergänzen. In Entwicklungsprojekten sind neue Simulationsschritte möglich, welche den Arbeitsablauf verbessern – einfach und risikofrei, ohne aufwendige Verwaltung von Verträgen mit verschiedenen Softwareanbietern. SmartUQ ist dem MSC-OneXT Programm beigetreten, um Kunden bei der Lösung ihrer schwierigen analytischen Probleme zu unterstützen – bei gleichzeitiger Einsparung von Kosten und Arbeitsstunden. „Dank der Integration von SmartUQ mit MSC-Produkten steht Kunden nun eine leistungsstarke Software für prädiktive Analysen und Unsicherheitsquantifizierung (UQ) bereit, die realistische Schwankungen und Wahrscheinlichkeiten in Engineering- und Systemanalysen einbezieht”, erklärt Dr. Peter Chien, CEO und leitender Wissenschaftler von SmartUQ. „Modellkalibrierung und -validierung, digitale Zwillinge sowie Fertigungsanalytik sind nur einige der hochentwickelten Anwendungen, die SmartUQ zu den MSC-Lösungen hinzufügt.”

Optimierung von Kosten, Qualität und Innovation 

John Janevic, Chief Operating Officer von MSC Software, ergänzt: „Firmen in jeder Branche wenden sich der Simulation zu, um Kosten, Qualität und Innovation zu optimieren, von der Forschung und Entwicklung bis zur Herstellung und Erprobung. Indem wir unsere Technologiepartner in MSC-One einbeziehen, bieten wir unseren Kunden einen eleganten Weg, weitere Tools einzusetzen, mit denen sie innovativer und produktiver werden. Hersteller haben nun mehr Gründe als je zuvor, beweglicher zu werden, und mit CAE  bewusste Entscheidungen zu treffen. Durch MSC-One können Kunden unser umfangreiches Simulationsportfolio und E-Learning nutzen, wo immer und wann immer Bedarf besteht. So können sie sich ihren technischen und kommerziellen Prioritäten widmen und neue Arbeitsweisen ausprobieren.“ MSC-One-Kunden haben bequemen Zugriff auf zusätzliche Simulationstools, wo sich der Kauf einer Einzellizenz für die Firma vielleicht nicht gerechnet hätte. Zum Beispiel könnte ein Entwicklungsteam, das normalerweise mit MSC Apex arbeitet, auch Simufact Additive einsetzen, um ein neues Bauteildesign auf seine Herstellbarkeit durch 3D-Druck zu prüfen. Ebenso wird Ressourcenplanung flexibler, indem die Lizenztokens von verschiedenen Teams und in verschiedenen geografischen Regionen genutzt werden, oder wechselweise vor Ort oder in der Cloud.

Zugriff auf E-Learning-Plattform 

Jetzt ermöglicht MSC über die Lizenztokens auch den Zugriff auf seine umfangreiche E-Learning-Plattform. Jeder MSC-One-Anwender kann damit neue CAE-Kenntnisse und Zertifizierungen für beliebige Disziplinen, Berechnungsarten und Produktgruppen erwerben. Im E-Learning stehen strukturierte Kurse und Schritt-für-Schritt-Workshops für die verschiedenen Programme zur Verfügung. Auch neue MSC-Produkte wie MSC Apex Generative Design und CAEfatigue sind jetzt erstmals in MSC-One enthalten. Anwender können jeden Aspekt der Produktentwicklung per Simulation abbilden, testen und optimieren – von der Materialentwicklung bis hin zur Strukturberechnung, Akustik und CFD-Simulation, Auslegung des Fertigungsprozesses und Lebensdauerberechnung. Das MSCOne-Portfolio enthält unter anderem:

  • Strukturberechnung: MSC Nastran, MSC Apex, Patran, Marc und Dytran
  • Mehrkörper- und Systemsimulation: Adams und Easy5
  • Akustik und Strömung: Actran, sc-Flow und sc-Stream
  • Betriebsfestigkeit und Lebensdauer: CAEfatigue 
  • Materialien: Digimat und MaterialCenter
  • Generative Design: MSC Apex Generative Design 
  • Metallbasierte Fertigung: Simufact und Forming-Suite 
  • Simulationsdatenmanagement: Sim-Manager

MSC-OneXT unterstützt das gesamte CAE-Ökosystem – vom Hersteller bis zum Anwender – ein einfacher Weg für Entwickler und Berechner, neue Produkte auszuprobieren, und für Partner, sich einer neuen Kundenbasis zu präsentieren. Neue Partnerfirmen und -tools werden fortlaufend hinzugefügt, und potentielle Partner sind im MSC-OneXT Programm willkommen. Für kleinere Firmen bietet MSC-OneSE (die MSC-One Start Edition) eine kostengünstige und flexible Möglichkeit, auf die Kernprodukte von MSC und das E-Learning zuzugreifen: so haben Unternehmen einen guten Start bei der Nutzung von CAE in ihrer Produktentwicklung.