Foto: Philipp Arnoldt

Rapid.Tech

Wer wird 2019 „Start-Up of the year“?

Der Start-Up Award der Rapid.Tech + FabCon 3.D geht in die nächste Runde. Die Einreichungsfrist für Bewerbungen endet am 30. März 2019.

Teilnehmen und tolle Erfahrungen sammeln. Auf diesen Nenner lassen sich die Tipps bringen, die die drei Erstplatzierten des 2018er Start-Up Award von Rapid.Tech + FabCon 3.D ihren potenziellen Nachfolgern geben. Um diese zu ermitteln, startet der Wettbewerb in die nächste Runde. Bis zum 30. März 2019 können sich junge Unternehmen mit ihren Innovationen rund um 3D-Druck und additive Fertigung bewerben. Acht Finalisten erhalten die Chance der kostenfreien Präsentation in der Start-Up Area der 16. Rapid.Tech + FabCon 3.D vom 25. bis 27. Juni 2019 in der Messe Erfurt. Aus ihnen kürt eine Experten-Jury das „Start-Up of the year“.

Cellbricks ist der Gewinner 2018

Diesen Titel erhielt 2018 die Berliner Cellbricks GmbH für ihr Verfahren, menschliches Gewebe mittels Bioprinting zu erzeugen und somit einen Beitrag zur Eliminierung von Tierversuchen zu leisten. Geschäftsführer Dr. Lutz Kloke bezeichnet seine Teilnahme bereits als Gewinn: „Auch ohne den Sieg wäre es ein Erfolg gewesen. Der Wettbewerb war wichtig, um unsere Technologie vorzustellen und das Feedback der Jury für uns eine wichtige Plausibilitätsprüfung. Zusätzlich gab es großartige Gelegenheiten, persönliche Kontakte zu Investoren, potenziellen Partnern und Gründern zu knüpfen.“
Ein ähnliches Fazit ziehen auch die Zweit- und Drittplatzierten. „Einen besseren Einstieg für unser Start-Up in die Unternehmenswelt hätten wir uns kaum vorstellen können“, bewertet Thomas Reiher, CEO & Co-Founder von AMendate Paderborn die Teilnahme am Award. Das Mentoring durch erfahrene Praktiker und die neu gewonnenen Messe-Kontakte haben den Markteintritt für den Anbieter von Software zur Erstellung topologieoptimierter Bauteile mit bionischen Strukturen befördert. Für die Kumovis GmbH Taufkirchen, die einen neuen 3D-Drucker für die wirtschaftliche Verarbeitung medizinischer Hochleistungskunststoffe entwickelt hat, war der Wettbewerb die Gelegenheit, ihren Gründungsansatz vor Fachleuten zu präsentieren. „Wir haben nochmal die Bestätigung für unsere Technologie sowie unser Geschäftsmodell bekommen. Als einer der Sieger war natürlich auch die mediale Aufmerksamkeit sehr hilfreich. Außerdem ist das Coaching eine super Sache, die uns sehr viel bringt“, schätzt Stefan Leonhardt, Managing Partner bei Kumovis, ein.

14.000 Euro Preisgeld

In der 2019er Runde des Start-Up Award stellen die Partner des Wettbewerbs erneut hochkarätige Gewinne bereit. Für die Sieger wird ein Preisgeld in Höhe von 14.000 Euro ausgeschüttet, 2.000 Euro mehr als 2018. Hinzu kommen kostenfreie Messestände für die Rapid.Tech + FabCon 3.D 2020, ein Unternehmenscoaching sowie eine kostenfreie Softwarelizenz Cur3D für ein Jahr.
Platin Sponsor des Start-Up Award ist erneut AM Venture, ein weltweit führender Investor im Bereich des industriellen 3D-Drucks. Weitere Unterstützer und Partner sind bm-t Beteiligungsmanagement Thüringen, Coparion, FIT AG, Ruhrsource, Trumpf Venture GmbH, Canto und Must 3D Printing.
Die Einreichungsfrist endet am 30. März 2019.
Die Ausschreibungsunterlagen sind ab sofort online hier verfügbar.

Foto: hp

Kunststoff

Auf dem Weg zu großen Serien

Mit neuen Kunden, Partnern und Anwendungen bei führenden Autoherstellern wie BMW und VW, bewegt sich HP beim 3D-Druck weiter in Richtung großer Stückzahlen.

Foto: Fraunhofer IAP

Oberflächenbehandlung

Beschichtungen gegen raue und poröse 3D-Druck-Teile

Technische Beschichtungen mit Lack oder Metall können eine interessante Alternative zur aufwändigen Nachbehandlung additiv gefertigter Bauteile sein.

Foto: Fraunhofer IST, Falko Oldenburg

Medizintechnik

Gedruckte Knochenimplantate unterstützen Anwachsen von Zellen

Eine Plasmabehandlung verbessert das Anwachsen von knochenbildenden Zellen an individuell 3D-gedruckte Knochenimplantate aus Kunststoff.

Foto: LSS

Kunststoff

Hochleistungspolymere wirtschaftlich drucken

LSS verspricht für seine neue 3D-Drucker-Serie Raptor unübertroffene Modularität, wegweisende Leistung und eine deutliche Senkung der Bauteilkosten.