Foto: Anwendungsentwicklung/IMTEK, Universitaet Freiburg

3D Printing

Stabile Knochen drucken mittels 3D-Druck

Für die Entwicklung von menschlichem Knochenersatz mittels 3D-Druck erhalten Freiburger Forscher 430.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Mit einem speziellen 3D-Drucker lebendiges Knochengewebe für komplexe Operationen herstellen: Daran forscht ein Team um Prof. Dr. Günter Finkenzeller, Forschungssektionsleiter an der Klinik für Plastische und Handchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg, und Dr. Peter Koltay,leitender Wissenschaftler am Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg. Nun erhalten sie für die nächsten drei Jahre 430.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Nachdem in der ersten Förderperiode die Grundlagen für den 3D-Druck von künstlichem Knochengewebe geschaffen wurden, sollen in dem aktuellen Projekt Weiterentwicklungen des dreidimensionalen Druckverfahrens erprobt werden. Ein Projektziel besteht darin Knochenersatzgewebe zu drucken, welches die gleiche Steifigkeit besitzt wie natürliches Knochengewebe.

Weiterentwicklung des Bioprintings

Hierzu soll ein kombiniertes Verfahren zum Druck von weichen, zellhaltigen Biotinten sowie stabilen Thermoplasten und Kalziumphosphat-Zementen entwickelt werden. Die Biotinten beinhalten humane mesenchymale Stammzellen, die später für den Knochenaufbau verantwortlich sind, und humane Endothelzellen für die Ausbildung von Blutgefäßen zur Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Gewebes. In dem neuen Forschungsprojekt soll zudem die zeitliche Reifung des künstlichen Knochens durch gezieltes Einbringen von bestimmten Wachstums- und Differenzierungsfaktoren gefördert werden. Im Projekt soll Bioprinting von menschlichem Gewebe so weiterentwickelt werden, dass diese Gewebe in Zukunft möglicherweise in der Klinik eingesetzt werden können.


 

Foto: AIT Austrian Institute of Technology GmbH

Metall

3D-Drucken mit Leichtmetallen

Alles unter einem Dach im neuen Additive Manufacturing Laboratory: die smarte Drahtfertigungsroute am Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen (LKR).

Foto: HP

Formnext

Neue Abonnements, Dienstleistungen und Partnerschaften

Wie HP Kunden in der digitalen Fertigung mit neuen Abonnements, Dienstleistungen und Partnerschaften unterstützt, zeigte das Unternehmen auf der Formnext.

Foto: Addmag

Formnext

Die Formnext in Bildern

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Foto: Siemens

Software

Siemens stellt den AM-Path Optimizer vor

Wie der Additive-Manufacturing-Path-Finder Kunden bei der Lösung von Überhitzungsproblemen helfen und die Produktionsleistung erhöhen soll.