Foto: Shane Mahon

3D Printing

SLS 3D-Drucker für Zuhause?

Mit dem SLS 3D-Drucker Lisa von Sinterit wird der 3D-Druck auch für Neueinsteiger und im privaten Rahmen möglich.

Wenn Sie sich einen 3D-Drucker kaufen möchten, müssen Sie sich üblicherweise zuerst zwischen den zwei anerkanntesten Technologien entscheiden: FDM oder SLA. Dazu sollte der 3D-Drucker für den Hausgebrauch klein und nicht so teuer sein, denn industrielle, große Maschinen übersteigen in der Regel das Budget von Privatpersonen deutlich. 

Prototypen selbst herstellen

Shane Mahon ist Network Solution Architect in einem großen IT-Unternehmen. Nach  der Arbeit wird er zum Produktdesigner. Shane fährt leidenschaftlich Fahrrad und manchmal will er dafür ein Teil, das niemand herstellt. Er wollte gerne Kunststoffteile oder zumindest Prototypen selbst herstellen können und begann, wie viele Leute, mit einem FDM-3D-Drucker, weil diese Geräte billig und überall zu haben sind. Nach vielen Versuchen erkannte er die Grenzen dieser Geräte: „Ich hatte Bedarf an Rapid Prototyping und Kleinserienfertigung von kleinen Fahrradteilen“,  sagt Shane. „Ich habe einen ziemlich guten FDM-Drucker, aber ich kann einfach nicht den Detaillierungsgrad bekommen, den ich manchmal will, und ich hatte Fälle, in denen Stützstrukturen tatsächlich den Druck ruinierten. Ich habe vor kurzem einen SLA-Drucker ausprobiert, weil die Auflösung angeblich recht gut und die von mir gekaufte Lösung sehr einfach zu bedienen sei. In sieben Versuchen hatte ich fünf Fehler. Selbst die beiden "Erfolge" waren nicht wirklich nutzbar, um die Passform meiner Komponenten zu testen“, fügt er hinzu.

Lösung aus Polen

Für andere wäre das ein offensichtliches Zeichen, dass der 3D-Druck seine Grenzen hat, die von einem einzelnen Anwender zuhause nur schwer zu überwinden sind. Aber Shane suchte weiter nach einer anderen Lösung. So fand er das polnische Unternehmen Sinterit mit Sitz in Krakau und seinen Einstiegs-Desktop SLS 3D-Drucker Lisa. Viele positive Bewertungen und die Tatsache, dass das Unternehmen in Europa ansässig ist, gaben laut Shane den Ausschlag für den Kauf: „Der schwierigste Teil der Benutzung des Druckers bestand darin, ihn die Treppe hinauf zu bekommen. Danach habe ich ihn einfach ausgepackt, die Anleitung gelesen, den Drucker vorbereitet und laufen lassen. Das kleine Teil dauerte ein paar Stunden, also ging ich nach unten, aß zu Abend, sah mir einen Film an und als er fertig war. war mein Modell genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte“. 

Lisa spart Zeit und Geld

Shane Mahon hat mit Lisa seine Lösung gefunden und begann später sogar mit dem Prototyping für Freunde. Er druckte beispielweise erfolgreich eine Halterung für einen Fahrradcomputer mit Halterung für den darunter liegenden elektronischen Schaltkasten hat, die ihm bei seinen früheren Versuchen nicht gelungen war. „Lisa spart mir vor allem viel Zeit. Die Arbeit mit dem Pulver ist einfach, und da mir sowohl die Software als auch der Drucker beim Abmessen helfen, verschwende ich kein Pulver. Das spart mir Geld. Vor allem aber erspart es mir Kopfschmerzen und lässt mich mit dem Testen und Erstellen von Dingen weitermachen. Deshalb habe ich überhaupt einen 3D-Drucker gekauft“, resümiert Shane. 

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