Foto: TUEV Sued

Experience AM

Serviceportfolio für industrielle additive Fertigung

TÜV Süd präsentiert mit iAM ready ein umfangreiches Serviceportfolio für die industrielle additive Fertigung auf der EAM.

Ein umfangreiches Serviceportfolio im Bereich der industriellen additiven Fertigung (iAM) sowie den Draft „Digital Part Report – Anforderungen an die Qualitätssicherung von morgen“ präsentiert TÜV Süd auf der internationalen Fachmesse Experience Additive Manufacturing (EAM), vom 24. bis 26. September 2019 in Augsburg. Christophe Blanc stellt in seinem Vortrag die Inhalte der DIN SPEC 17071 vor, des ersten, von AM-Experten entwickelten Standards zur Qualitätssicherung in einer additiven Fertigungsstätte.

Neues Prüfprogramm

TÜV Süd begleitet Anbieter und Anwender der Additive Manufacturing (AM)-Technologie auf dem Weg zur industriellen additiven Fertigung mit Dienstleistungen, Zertifizierungen, Trainings und digitalen Services. Die Basis für Zertifizierungen ist das neue Prüfprogramm „Additive Manufacturer“. TÜV Süd unterstützt damit Unternehmen, die eine Fertigungslinie mit 3D-Druckern aufbauen wollen. Die Unternehmen werden nach klar definierten Kriterien auditiert und bei erfolgreicher Prüfung als Additive Manufacturer zertifiziert. „Das wichtigste Ziel neben der ‚generellen Sicherheit‘ ist die Zertifizierung: Exzellenz in der additiven Fertigung durch die Sicherstellung von vergleichbaren und reproduzierbaren Ergebnissen zu erreichen“, erklärt Gregor Reischle, Head of Additive Manufacturing bei TÜV Süd Product Service.

Unterstützung beim Aufbau einer industriellen additiven Fertigungsstätte

TÜV Süd entwickelt auch zwei weitere Prüfgrundlagen zur Beurteilung der industriellen Reife der Anlagentechnik sowie der verwendeten Werkstoffe. Dazu arbeitet das Unternehmen unter anderem in nationalen und internationalen Normengremien mit, in denen Materialhersteller, Anlagenhersteller und Anwender zusammenkommen mit dem Ziel: Werkstoffe zertifizieren und damit für den Markt sichtbar machen, die beim 3D-Druck reproduzierbare Materialeigenschaften ermöglichen. Ein umfassendes Trainingsportfolio für Additive Manufacturing von TÜV SÜD unterstützt mit seinen Schulungen und Personenzertifizierungen Qualitätsmanager, Produktionsleiter, Designer und Prozessingenieure und ist für alle Unternehmen interessant, die eine industrielle Fertigungsstätte aufbauen.

Vortrag auf der EAM

Mit dem Draft „Digital Part Report – Anforderungen an die Qualitätssicherung von morgen“ möchte TÜV Süd greifbar machen, welche Möglichkeiten in der Digitalisierung der Prozesskette liegen und welche Schritte notwendig sind, um diese in jeder Hinsicht sicher zu gestalten. Hierzu wird mit ausgewählten Partnern ein Konzept für die digitale Bauteil-Qualifizierung entwickelt. Am Stand von TÜV Süd kann der Besucher das Mock-up eines digitalen Fertigungsberichts in Augenschein nehmen und mit den Experten diskutieren. Das gesamte Ökosystem im Bereich 3D-Druck steht vor der gleichen Herausforderung: Da es keine einheitlichen Standards gibt, werden von den einzelnen Unternehmen aufwendig individuelle Richtlinien erarbeitet und eingehalten. Dies führt dazu, dass jeder Dienstleister unterschiedliche Kriterien erfüllt. Die DIN SPEC 17071 ist der erste, von AM-Experten entwickelte Standard zur Qualitätssicherung in einer additiven Fertigungsstätte. TÜV Süd stellt in einem Vortrag die Inhalte vor und zeigt, wieso sich dieser Standard industrieübergreifend für die Qualifizierung von internen und/oder externen AM-Dienstleistern optimal eignet: Am 26. September, 13:15 Uhr, in der Session „Daten, Recht und Normen in AM“ referiert Christophe Blanc, Additive Manufacturing Experte bei TÜV Süd, zum Thema „Neuer AM Standard für die Qualitätssicherung, endlich!“.

Foto: Materialise GmbH

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