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Anlagen

Pilotkunde für das EOS M 300-4 System

Materials Solutions – a Siemens business, will mit der modularen Plattform eine hochqualitative und hochproduktive Fertigung realisieren.

EOS und der Technologiekonzern Siemens intensivieren ihre Zusammenarbeit kontinuierlich. Materials Solutions, a Siemens business, wird laut EOS die auf der IMTS in Chicago offizielle  in den Markt eingeführte EOS M 300 Serie im Rahmen einer Pilotphase und enger Zusammenarbeit mit EOS testen.

EOS M 300-4: Stückkostenminimierung mit vier Lasern

Die EOS M 300-4 mit der Transfer Station M stellt eine Erweiterung des Portfolios an EOS Systemen für das Direkte Metall-Laser-Sintern (DMLS) dar. Mit einem Bauvolumen von 300 x 300 x 400 mm, seinem modularen Aufbau und dem skalierbaren, flexiblen Konzept ist das neue System laut EOS für höchste Kundenanforderungen an die additive Fertigung im Produktionsumfeld ausgelegt. Gleichzeitig bietet das System ein Vollfeldüberlapp mit vier Scannern, so dass die Laser alle Stellen auf der Bauplattform erreichen können und damit eine flexible Bauteilorientierung ermöglichen. Im Vergleich zur EOS M 290 ermöglicht die EOS M 300-4 mit ihren vier 400 Watt Lasern eine Steigerung der Produktivität um das 4- bis 10-Fache und somit erheblich geringere Stückkosten. Das System ist ausgelegt auf Automatisierung und eine (Software-) Integration in bestehende und künftige Fertigungsumgebungen.

Markus Glasser, Senior Vice President Export Region bei EOS stellt fest:  „Die EOS M 300 Serie ist derzeit die einzige 3D-Drucklösung für eine digitale industrielle Produktion und erfüllt vor allem die hohen Anforderungen in Produktionsumgebungen. Sie bietet Industriequalität sowie einen integrierten Daten, Pulver- und Teilefluss zur einfachen Integration in Fertigungsanlagen.“ Und er fährt fort: „Als einer der zentralen Treiber für die intelligente Fabrik der Zukunft spielt die additive Fertigung eine wichtige Rolle – und wird damit zum festen Bestandteil globaler  Digitalisierungsstrategien. Wir freuen uns, dass sich Materials Solutions dazu entschlossen hat, unser neues System im Rahmen einer Pilotphase intensiv zu testen und uns damit wichtige Impulse für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Fertigungslösungen zu geben.“

Markus Seibold, VP Additive Manufacturing des Geschäftsbereichs Siemens Power und Gas: „Seit wir im Bereich Siemens Gasturbinen vor neun Jahren begonnen haben, die additive Fertigung einzusetzen, haben wir auf die EOS-Technologie gesetzt. Wir erwarten uns von dem neuen System eine hohe Zuverlässigkeit, erhöhte Produktivität und die Integration in unsere digitalen Produktionssysteme. Auf Basis des Vier-Laser-Systems werden wir unsere Stückkosten für die Additive Fertigung weiter reduzieren. Damit wird das dahinter stehende Geschäftsmodell für noch mehr Anwendungen attraktiv." Und er ergänzt: „Mit Materials Solutions werden wir auf Basis dieses Systems unsere Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung für die Luft- und Raumfahrt, die Automobil-Industrie und weitere Branchen kontinuierlich ausbauen.“

Foto: Ultimaker

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