Foto: Gefertec GmbH

Auftragschweißen

Neue Maschinengeneration für 3DMP

Gefertec stellt die Weiterentwicklung der arc405 und einen neuen Prozesskopf mit integrierter Schmelzbadkontrolle zur Qualitätsüberwachung vor.

Das von Gefertec zur Marktreife entwickelte Verfahren 3DMP (3D Metal Print) für die Herstellung von metallischen Bauteilen, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem neuen Industriestandard der additiven Fertigung entwickelt. Mit Unterstützung des Minderheitsgesellschafters Emag ist die Produktionsmaschine arc405, die mit diesem Verfahren arbeitet, in einer neuen Version erhältlich. Das Berliner Unternehmen, das Teil der mittelständischen Berlin.Industrial.Group (B.I.G.) ist,  geht davon aus, dass das 3DMP Verfahren mit dem erhöhten Reifegrad der arc405 seine Position am Markt weiter ausbauen und sich als supplementäres Fertigungsverfahren zu den konventionellen Verfahren etablieren wird. Das 3DMP-Verfahren basiert auf erprobter Lichtbogenschweißtechnologie mit Draht als Ausgangsmaterial. Es ist laut Gefertec günstiger und schneller als 3D-Druck-Verfahren auf Pulverbasis, und zudem sei Draht für die meisten Standardwerkstoffe zu deutlich niedrigeren Preisen erhältlich. 

Schweißprozess wird überwacht, aufgezeichnet und dokumentiert

Neben der neuen Maschinengeneration wird auf der EMO in Hannover der neue Prozesskopf ARC QM Head, in den eine Schmelzbadkontrolle zur Qualitätsüberwachung integriert ist, präsentiert. Damit lässt sich der Schweißprozess überwachen, aufzeichnen und dokumentieren. Sämtliche Prozessparameter sowie ein Videobild stehen zur Dokumentation zur Verfügung. Mit dieser Qualitätskontrolle wird , so Gefertec, die Stabilität des gesamten Fertigungsprozesses nachgewiesen. Die neue arc405 hat außerdem einen größeren Bauraum, so dass auch das maximale Bauteilvolumen ansteigt. Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit von Gefertec und der Emag Gruppe ist die Möglichkeit zur Serienfertigung. Damit kann Gefertec die erhöhte Nachfrage nach den arc-Maschinen bedienen und kürzere Lieferzeiten gewährleisten.

Neue Version bald lieferbar

Auf dem Gefertec-Stand in Hannover (Halle 9, Stand K03) werden auch Kunden und Partner, die das neue Verfahren bereits erfolgreich anwenden, mit vertreten sein. So hat beispielsweise die Deutsche Bahn AG zusammen mit Rolf Lenk den Radsatzlagerdeckel als hoch-priorisiertes Ersatzteil für eine Güterlokomotive auf einer Gefertec-Maschine gefertigt. Dieser Radsatzlagerdeckel ist inzwischen für den Einsatz qualifiziert. Die auf der EMO vorgestellte Version der arc405 wird voraussichtlich ab März 2020 lieferbar sein.

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