Foto: Frank Widmann

3D Printing

Messer liefert Schweißgase für 3D-Druck einer Brücke

Der Industriegasespezialist hat ein Forschungsprojekt TU Darmstadt unterstützt: den Bau einer Brücke mittels des 3D-Druckverfahrens WAAM.

Der weltweit größte familiengeführte Industriegasespezialist Messer hat ein innovatives Forschungsprojekt des Instituts für Stahlbau und Werkstoffmechanik der Technischen Universität Darmstadt unterstützt: den Bau einer Brücke mittels des 3D-Druckverfahrens WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing, deutsch: Lichtbogendraht-Auftragsschweißen). Dabei wurde mit Hilfe des Lichtbogenschweißens ein Metalldraht geschmolzen und Schicht für Schicht aufgebaut.

Alternative für den Brückenbau mittels 3D-Druck 

Studierende errichteten auf dem Gelände der Universität eine Stahl-Brücke über fließendem Wasser und erprobten so eine alternative Methode für den Brückenbau. Die Brücke ist etwa 3 Meter lang und weist in der Mitte eine Breite von 1,5 Metern auf. Messer unterstützte dieses Projekt mit dem Schweißgasgemisch Ferroline und seinen Erfahrungen aus diesem Bereich. Im Gegensatz zur konventionellen Fertigung bietet der 3D-Druck Vorteile bei der Produktion komplexer Bauteile. Durch den lagenweisen Aufbau können sehr gut komplexe Strukturen erzeugt werden, die durch eine klassische Fertigung nur schwer oder gar nicht möglich sind. Häufig wird der 3D-Druck für die Herstellung von Einzelstücken oder Kleinserien verwendet, da der Aufbau einer konventionellen Fertigung zu teuer ist. Als Beispiele können hier Hüft- oder Zahnprothesen aus der Medizin aber auch Turbinenschaufel oder Turbolader genannt werden. 


 

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