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Formnext

Neue Abonnements, Dienstleistungen und Partnerschaften

Wie HP Kunden in der digitalen Fertigung mit neuen Abonnements, Dienstleistungen und Partnerschaften unterstützt, zeigte das Unternehmen auf der Formnext.

Zur Formnext präsentierte HP innovative Abonnement- und Service-Modelle, die die Integration von 3D-Druck in digitale Fertigungsstrategien erleichtern. Erweiterte Industrie-Partnerschaften und neue Applikationen und Anwendungsfälle mit Branchenführern wie Siemens, Volkswagen und einer Reihe weiterer Unternehmen unterstützen darüber hinaus Kunden bei der Transformation ihrer eigenen Produktion. „Der Weg zur digitalen Fertigung erfordert viel mehr als nur Technologie. Kunden wünschen sich integrierte Lösungen in Verbindung mit praktischen Kapitalmodellen, die Planbarkeit, Transparenz und Flexibilität bieten, um Unternehmen schnell zu skalieren“, sagt Ramon Pastor, Interimspräsident 3D Printing and Digital Manufacturing, HP Inc. „Unsere Angebote senken die Akzeptanzschwelle für Industrieunternehmen, damit sie die besten 3D-Drucklösungen von HP einfacher einsetzen können. Und das sind nur die ersten Schritte – wir werden weiterhin mit Kunden und Partnern zusammenarbeiten, um neue Modelle zu entwickeln, die die Leistungsfähigkeit der digitalen Fertigung ausschöpfen und beschleunigen.“

Erschließung von Kapital- und Geschäftsflexibilität 

Um Kunden bei der Umstellung auf 3D-Druck-Massenproduktion zu unterstützen, bietet HP eine Vielzahl neuer Optionen an, die die Flexibilität der Unternehmen erhöht und die Umstellung auf die digitale Fertigung beschleunigt. Dazu gehören: 

  • Der neue HP 3D-as-a-Service (3DaaS) Base-Abonnement-Service bietet Kunden die Möglichkeit, HP 3D-Zubehör automatisch aufzufüllen, Abrechnungen und Nutzungen zu vereinfachen und zuverlässige Remote- und Vor-Ort-Support-Services anzubieten. Der neue Pay-per-Build-Service ist für die 3D-Lösungen der HP Jet Fusion 5200, HP Jet Fusion 4200 und HP Jet Fusion 500-Serie verfügbar.
  • Das neue HP 3D-as-a-Service (3DaaS) Plus Abonnementangebot integriert Hardware, Zubehör und Services und ist ideal für Kunden, die den Produktlebenszyklus durch optimiertes internes Rapid Prototyping und die Endteilfertigung beschleunigen möchten. Das 3DaaS Plus Abonnement ist zunächst für die HP Jet Fusion 340-Lösung erhältlich, zusätzliche 3DaaS-Abonnements werden folgen.
  • Die neuen Partner Prototal aus Europa und Solize aus Japan erweitern das HP Digital Manufacturing Network. Dies ist eine globale Gemeinschaft von Digital-Manufacturing-Dienstleistern mit nachgewiesenen Fähigkeiten für die Produktion von hochwertigen und hochvolumigen Multi Jet Fusion- und Metal Jet-Teilen. Kunden auf der ganzen Welt können auf dieses Netzwerk zugreifen, um die Produktion von Teilen schnell und flexibel hochzufahren.

Industrie 4.0-Allianzen liefern Anwendungen, Materialien und Nachbearbeitungsinnovationen 

Neue Kooperationen im gesamten Ökosystem helfen Kunden, das volle Potenzial der digitalen Fertigung auszuschöpfen. HP hat sich einer umfassenden Partnerstrategie mit erweiterten Industrieallianzen verschrieben, darunter:

  • Siemens und HP zeigen neue serienreife Teile, die mit zwei führenden Automobilzulieferern entwickelt wurden. Der Fahrzeugbauer Edag hat auf der Grundlage der kürzlich angekündigten additiven Fertigungslösung von HP und Siemens einen Topologie-optimierten aktiven Kühlmittelverteiler für Elektrofahrzeuge entwickelt. Dazu entwickelt Adient, ein Anbieter von Fahrzeugsitzen, eine neue Kopfstütze, die Größen- und Light-Weighting-optimiert ist, ohne Abstriche bei der Materialstärke und Flexibilität vorzunehmen. 
  • Lubrizol, ein Anbieter von Spezialchemikalien und bestehender HP 3D-Druckmaterialpartner, präsentiert mit Estane 3D TPU M95-A ein neues zertifiziertes thermoplastisches Polyurethan (TPU)-Material für HP Jet Fusion 4200 3D-Drucklösungen. TPU ist ideal für flexible und elastische Teile. Das neue Lubrizol TPU ergänzt die bestehenden HP Materialien High Reusability PA-12, PA-12 Glass Beads, PA-11 und BASF Ultrasint TPU.  
  • Die Partnerschaft von AM Solutions, ein Unternehmensbereich der Rösler-Gruppe in den Bereichen Ausrüstung, Prozesstechnologien und Verbrauchsmaterialien für die automatisierte Nachbearbeitung und Oberflächenveredelung von 3D-Druckteilen, und HP ermöglicht einen robusteren und skalierbareren 3D-Drucknachbearbeitungs-Workflow. Darüber hinaus plant Rösler den Einsatz der HP Jet Fusion 5200 3D-Drucklösung für das Design und die Optimierung der eigenen Produkte. Zusätzlich ist ein Angebot für Endkunden zu Multi Jet Design-, Teileproduktions- und Finishing-Dienstleistungen geplant.

Der Weg zur Serienproduktion

HPs 3D-Drucklösungs-Portfolio – Prototyping und Produktion, Kunststoffe und Metalle – wird von Kunden aus zahlreichen Branchen genutzt. Allein in den letzten zwölf Monaten wurden laut Unternehmen mit HP Multi Jet Fusion mehr als 18 Mio. Teile produziert. Anfang des Jahres brachte HP die 3D-Druckserie Jet Fusion 5200 auf den Markt, die laut eigenen Angaben bisher fortschrittlichste Kunststofflösung. Avid, ein Produktentwicklungsunternehmen, das sich auf Produktionseffizienz spezialisiert, Weerg, ein Anbieter von Produktionsteilen, Yazaki, ein Automobilzulieferer und Spezialist für Kabelbäume, sowie Extol, ein Maschinen- und Teilehersteller für die Automobilindustrie und andere Industrien, gehören zu den ersten Anwendern.

Komplettlösung für die Serien-Endteilproduktion

„HP bietet viel mehr als nur einen 3D-Drucker, sie liefern eine Komplettlösung für die Serien-Endteilproduktion“, so Doug Collins, Gründer und Miteigentümer, Avid Product Development. „Unsere Fähigkeit, die neue Hardware, Daten, Software und Dienstleistungen zu nutzen, um alle Aspekte unserer betrieblichen Produktivität und Effizienz zu verbessern, sowie die innovativen Funktionen und neuen Materialien wie TPU haben Avid und unseren Kunden einen enormen Mehrwert gebracht.“ Letztes Jahr wählte der Volkswagen Konzern HP Metal Jet als Grundlage für seine Industrialisierungsstrategie der additiven Fertigung. Die mehrjährige Design- und Produktions-Roadmap von Volkswagen und HP hat kürzlich einen wichtigen Meilenstein erreicht: Zusammen mit GKN Powder Metallurgy haben die Unternehmen in nur wenigen Wochen eine Serie von mehr als 10.000 hochwertigen Teilen für den Launch des ID.3-Elektrofahrzeugs fertiggestellt.