Foto: Gefertec

3D Printing

Forschungseinrichtungen investieren in 3D-Metalldruck

Gefertec liefert drei 3DMP-Maschinen an die Universität Nanjing, das Oregon Manufacturing Innovation Center und an die Universität in Cottbus aus.

Immer mehr Institute an Universitäten und privaten Forschungseinrichtungen investieren in Maschinen für das neuartige 3D-Metalldruckverfahren von Gefertec. Mit 3DMP erproben sie innovative Fertigungsprozesse und die Verarbeitung verschiedener Metalle. 

Forschungsvorhaben im Bereich Luft- und Raumfahrt

In China konnte Gefertec zusammen mit der dortigen Emag-Niederlassung einen Kunden aus dem Forschungsbereich gewinnen. Der Werkzeugmaschinenhersteller Emag ist strategischer Partner und Minderheitsgesellschafter von Gefertec. Ein Joint-Venture zwischen der Nanjing University of Aeronautics and Astronautics und dem Pukou Advanced Manufacturing Research Institute erwarb eine arc405 für Forschungsvorhaben im Bereich Luft- und Raumfahrt. Die Universität engagiert sich mit einem eigenen Tochterunternehmen im Technologietransfer für diese wichtige Zukunftsbranche. 

Forschung im Bereich Rapid Tooling

An der Westküste der USA geht eine arc605 im Oregon Manufacturing Innovation Center (OMIC) in Betrieb. Das OMIC ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung von 29 Industrieunternehmen, drei akademischen Einrichtungen sowie dem Bundesstaat Oregon. Es bietet seinen Mitgliedern Unterstützung in Form von gemeinsamen Fertigungsprojekten. Die arc605 nimmt eine Schlüsselrolle im neuen OMIC-Center mit seinem Schwerpunkt auf additive Fertigung ein. Hier entsteht die Möglichkeit für weitere Forschung im Bereich Rapid Tooling; einem Bereich, der für einige der größten Forschungs- und Entwicklungspartner von OMIC, darunter Daimler Trucks North America, LLC, von großer Bedeutung ist.Gefertec ist über eine OMIC-Mitgliedschaft in engem Austausch mit den potentiellen Anwendern.

Analyse von Prozessketten der additiven Fertigung

Auch die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg setzt künftig auf 3DMP und bezieht von Gefertec eine arc605 für das vom Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung koordinierte 3DLab. Das 3DLab Cottbus wird im Rahmen der Strukturwandel-Soforthilfemaßnahmen des Bundes gefördert. Es wird die durchgängige Analyse von Prozessketten der additiven Fertigung auf Basis von Draht und Pulver von der Werkstoffherstellung bis zum geprüften Bauteil ermöglichen. Zahlreiche regionale und überregionale Unternehmen greifen bereits heute in Kooperationsvorhaben auf die Kompetenzen und Infrastruktur des 3DLab zurück. Die 3DMP Technologie ist ein zentraler Baustein im Bereich der Draht-basierten additiven Fertigung und wird künftig neue Forschungsfelder u.a. in den Branchen Leichtbau, Bauwesen und Werkzeugbau eröffnen.

Über 3DMP

Das 3DMP-Verfahren, das in allen arc-Maschinen von Gefertec zum Einsatz kommt, basiert auf erprobter Lichtbogenschweißtechnologie mit Draht als Ausgangsmaterial. Es ist einfacher im Handling und schneller als 3D-Druck-Verfahren auf Pulverbasis. Zudem ist Draht für die meisten Standardwerkstoffe zu deutlich niedrigeren Preisen erhältlich.