Foto: LSS

Kunststoff

Hochleistungspolymere wirtschaftlich drucken

LSS verspricht für seine neue 3D-Drucker-Serie Raptor unübertroffene Modularität, wegweisende Leistung und eine deutliche Senkung der Bauteilkosten.

Die Laser-Sinter-Service GmbH will sich mit der auf der Formnext vorgestellten Raptor-Serie im Bereich der Laser-Sinter-Technologie etablieren und die Additive Fertigung auf die nächste industrielle Ebene bringen. Die neue Raptor 84X-Q eigne sich insbesondere für Hochleistungspolymere und ist nach Aussage von LSS die weltweit erste Polymer-Lasersinterplattform, die mit einem Vierfach-Laser/Scanner-System ausgestattet ist. Damit ließen sich nach Erfahrung von LSS Produktionsraten realisieren, die noch nie zuvor erreicht wurden.
Ein duales Laser/Scanner-Modell wird als Raptor 84X-D-Modell erhältlich sein. Die Raptor 22X-S ist die Hochtemperatur-Einstiegsalternative mit einem Bauraum von 250x250x300 mm. Die Raptor-Modelle 22X-S und 84X werden in einer "TM"-Version mit dem von Airbus patentierten Thermomelt-Verfahren für Hochleistungs-Industrieteile erhältlich sein.
„Die Kombination aus Modularität, höchster Produktivität und dem neuen Thermomelt-Verfahren ermöglicht es LSS, den nächsten großen Schritt zu tun, um ein führender Lösungsanbieter für die industrielle additive Herstellung und hochanspruchsvolle Anwendungen zu werden. Die wesentlichen Merkmale unserer Maschinen machen den leistungsstarken, seriellen und langlebigen 3D-Druck für unsere Kunden zur Realität", sagt Guido Elbrecht, CEO von LSS.
Wie LSS betont, soll die Raptor-TM-Serie dank einer außergewöhnlichen Festigkeit in Z-Richtung hochdichte Teile zu einer bisher unerreichten Kostenstruktur liefern.

Teure Materialien bis zu 95 % recycelbar

In der Vergangenheit erforderte der Einsatz von Hochleistungspolymeren nach Angaben von LSS hohe Prozesstemperaturen, die zu einer erheblichen thermischen Alterung des Polymers führten und die Wiederverwendung von teuren Materialien wie Polyetherketoneketon (PEKK), Polyphthalamid (PPA) und Polyphenylensulfid (PPS) nahezu unmöglich machten. Thermomelt auf der Raptor-TM-Serie vermeide bei niedrigeren Temperaturen die thermische Alterung und erlaube so eine Recyclingfähigkeit dieser Polymere von bis zu 95%.
Hermann Hanning, CTO bei LSS, fügte hinzu: „Bei der Entwicklung des Raptor 84X-Q haben wir an typische LSS-Werte gedacht – sei offen, flexibel, innovativ und zuverlässig. Dank des strikten modularen Aufbaus können wir die Maschine an alle prozess- oder anwendungsrelevanten Anforderungen anpassen. Das macht die Raptor-Serie fit für die Zukunft und ermöglicht eine optimale Integration und Anpassung an die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden.“

Foto: hp

Kunststoff

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Kunststoff

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