Foto: Arburg

Anlagen

Freeformer jetzt auch zum Mieten

Um den wirtschaftlichen Einstieg in die Additive Fertigung zu erleichtern, bietet Arburg für den Freeformer 200-3X nun ein Mietmodell an.

„Unser Ziel ist es, Interessenten den Einstieg in die additive Fertigung einfach und wirtschaftlich zu ermöglichen“, sagte Heinz Gaub, Geschäftsführer Technik bei Arburg, auf der Pressekonferenz seines Unternehmens auf der jüngsten  Formnext. Dafür hat der Maschinenbauer aus Loßburg ein „All-in Package“ geschnürt, bei dem der Kunden von niedrigen Investitionen und vom Arburg Know-how profitiert: Das Paket enthält die Miete eines Freeformers 200-3X für zwölf Monate, die Anfertigung eines Benchmark-Teils als Beurteilungsgrundlage für den potenziellen Einsatz des Freeformers, umfangreiche anwendungstechnische Betreuung durch Arburg sowie Zugriff auf die firmeneigene Materialdatenbank. Aus qualifiziertem Arburg-Material kann der Kunde für sein Produktportfolio beispielsweise klassische Funktionsbauteile fertigen, aber auch Greifer oder Montagevorrichtung für die eigene Produktion.
Das Angebot umfasst weiterhin Schulungen bei Arburg sowie individuell beim Kunden im Haus. Dabei geht es auch um die verfahrensgerechte Bauteilauslegung und Konstruktion. „Darüber hinaus kann der Mieter bei Bedarf bis zu zehn Manntage eines Experten abrufen“, so Gaub. Nach einem Jahr entscheidet der Kunde, ob und wie er weitermachen möchte. Die Miete wird bei Kauf angerechnet.

Premiere für großen Freeformer 300-3X

Auf der Formnext zeigte Arburg neben zwei Freeformer 200-3X erstmals den neuen Freeformer 300-3X, der die additive Fertigung komplexer Kunststoffteile aus drei Komponenten in belastbarer Hart-Weich-Verbindung mit Stützstruktur ermöglicht.
Einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der drei Freeformer-Exponate vermitteln zahlreiche Funktionsbauteile. Dazu zählen eine sehr dünne „Spidermembran“ und Faltenbalge aus medizinischem TPE (Medalist, Shore A Härte 32), dichte Wasserbecher mit Schraubverschluss aus Standard-PP und transparente Testscheiben aus PMMA.
Mit dem Freeformer 300-3X werden aus drei Komponenten (ABS, TPU und Stützmaterial Armat 21) in belastbarer Hart-Weich-Verbindung komplexe bewegliche Greiferfinger, haptisch optimierte Zahnbürstengriffe und ergonomische Handgriffe von Elektrowerkzeugen gefertigt.
Premiere feierte auf der Messe auch ein Handmodell, das mit Hilfe von Carbon-Nano-Tubes leitfähig gemacht wurde und über kapazitive Sensoren verfügt. Je nach Nähe der Besucherhand zum Sensor leuchten zum Beispiels LEDs mehr oder weniger stark auf. Praxisnah und unterhaltsam zugleich ist eine Baugruppe für einen Tischflipper. Das komplexe Bauteil wurde aus ABS, PA10 und TPU gefertigt.f

Foto: hp

Kunststoff

Auf dem Weg zu großen Serien

Mit neuen Kunden, Partnern und Anwendungen bei führenden Autoherstellern wie BMW und VW, bewegt sich HP beim 3D-Druck weiter in Richtung großer Stückzahlen.

Foto: Fraunhofer IAP

Oberflächenbehandlung

Beschichtungen gegen raue und poröse 3D-Druck-Teile

Technische Beschichtungen mit Lack oder Metall können eine interessante Alternative zur aufwändigen Nachbehandlung additiv gefertigter Bauteile sein.

Foto: Fraunhofer IST, Falko Oldenburg

Medizintechnik

Gedruckte Knochenimplantate unterstützen Anwachsen von Zellen

Eine Plasmabehandlung verbessert das Anwachsen von knochenbildenden Zellen an individuell 3D-gedruckte Knochenimplantate aus Kunststoff.

Foto: LSS

Kunststoff

Hochleistungspolymere wirtschaftlich drucken

LSS verspricht für seine neue 3D-Drucker-Serie Raptor unübertroffene Modularität, wegweisende Leistung und eine deutliche Senkung der Bauteilkosten.