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Automotive

ESD-konforme Produktionsteile mit FDM-Technologie

So nutzt Continental die additiver FDM-Technologie und den 3D-Drucker Fortus 450mc von Stratasys um ESD-konforme Produktionsteile zu drucken.

Continental, bekannt als einer der führenden Reifenhersteller, stellt mit additiver FDM-Technologie die Fertigung um: Die Installation des Fortus 450mc 3D-Druckers führt zu einer kosteneffektiven Produktion und schnellen Durchlaufzeit von hochwertigen kundenspezifischen Bauteilen mit ESD-Standard. Continental bietet über seine Division Continental Engineering Services (CES) verschiedene Mobilitätslösungen an, darunter die Produktion von Automobilteilen, Konnektivität, automatisiertes Fahren und Mobilitätsdienstleistungen. Kosteneffektivität und Schnelligkeit sind der Schlüssel zum Produktionserfolg, und das hat das Unternehmen auf den effektiven Einsatz der additiven Fertigung gebracht.

Das Herzstück: der FDM-basierte Stratasys Fortus 450mc

Continental verfügt über ein eigenes Additive Design and Manufacturing (ADaM) Competence Center. Sowohl interne als auch externe Kunden erhalten hier verschiedenste additiv gefertigte Muster, mechanische Bauteile und Lösungen für Serienfertigungen mit Baugruppen aus Metall oder Plastik. Das Herzstück des ADaM Competence Center von Continental ist der industrietaugliche, FDM-basierte Stratasys Fortus 450mc 3D-Drucker. Dieser stellt Endbauteile, Prototypen und – vor allem – Werkzeuge und Vorrichtungen für firmeneigene Produktionsmaschinen her.

ESD-konforme Bauteile aus modernen Materialien

Entscheidend für die Produktionskapazitäten des Unternehmens sind verschiedene spezialisierte additive Fertigungsmaterialien, mit denen das Team individuelle Lösungen für die Fertigungslinie herstellen kann – vor allem Ultem 9085 Resin und ESD-konforme ABS-ESD7 von Stratasys. „In unserem Competence Center wählen wir sorgfältig hochleistungsfähige, additive Fertigungstechnologien aus, damit wir möglichst viele Anwendungsmöglichkeiten haben”, erläutert Stefan Kammann, Head of Samples and Mechanical Solutions, Continental Engineering Services. „Die Fortus 450mc sticht in unserem Portfolio hervor, weil wir dadurch Zugang zu hochspezialisierten Materialien erhalten, mit denen wir die Anforderungen anspruchsvoller Produktionsanwendungen in unserem Werk erfüllen können. Er ist sogar unser einziger 3D-Drucker, der in kürzester Zeit ESD-konforme Produktionsteile herstellen kann.”

Antistatische Eigenschaften von elementarer Bedeutung

Bei der Herstellung von Automobilteilen und -lösungen für Kunden arbeitet Continental Engineering Services mit einer Vielzahl von elektronischen Bauteilen und Komponenten in der Fertigung. Antistatische Eigenschaften sind daher für alle Maschinenteile, die mit elektronischen Komponenten in Kontakt kommen, von größter Bedeutung. Es verhindert statische Entladungen, die Produkte beschädigen, ihre Leistung beeinträchtigen oder sogar zu einer Explosion oder einem Brand führen können. Für die vielen Werkzeuge und Vorrichtungen, die bei Continental im eigenen Haus hergestellt werden, erfüllt das Material ABS-ESD7 die notwendigen Normen für elektrostatische Entladung beim Umgang mit empfindlichen elektronischen Bauteilen - und bietet gleichzeitig Haltbarkeit und Stabilität.

"Produktionsprobleme mit additiver Fertigung überwinden"

„Mit der Fortus 450mc sind wir in der Lage, schnell Ersatzproduktionswerkzeuge und -bauteile aus Hochleistungsthermoplasten herzustellen, welche die gleiche Leistung erbringen, die wir von einem traditionell hergestellten Äquivalent erwarten würden", sagt Kammann. „Wichtig ist, dass dadurch langwierige Fertigungszeiten im Zusammenhang mit traditionell hergestellten Werkzeugen vermieden und kostspielige Maschinenausfallzeiten, die mit dem Warten auf Ersatzteile verbunden sind, umgangen werden. Stattdessen können wir eine kontinuierliche Produktion sicherstellen und haben geringe oder gar keine Maschinenausfallzeiten.” Yann Rageul, Head of Manufacturing Business Unit, EMEA und Asien bei Stratasys meint hierzu: „Die aktuelle globale Konjunkturlage ist weiterhin problematisch. Additive Fertigung spielt eine Schlüsselrolle bei der dringend erforderlichen Leistungsfähigkeit des Produktentwicklungsprozesses von Unternehmen. Inzwischen sind immer mehr Materialien verfügbar. Hersteller können hierdurch die hohen Anforderungen anspruchsvoller herkömmlicher Produktionsanwendungen erfüllen und den Prozess um weitere Anpassungsvorteile ergänzen. Es ist schön, zu sehen, dass Unternehmen wie Continental additive Fertigung in ihrem Betrieb nutzen, um Produktionsprobleme zu überwinden und dabei sicherstellen, dass für Kunden die Servicequalität bestehen bleibt. Aus strategischer Sicht ist dies für unsere Kunden und die meisten Unternehmen im Moment unerlässlich.”