Foto: Spee3D

3D Printing

Erfolgreicher Messeauftritt von Spee3D

Was 63 kg Kupferpulver mit einer erfolgreichen Formnext zu tun haben, konnten Besucher am Messestand von Spee3D erleben.

Der australische 3D-Druckerhersteller Spee3D launchte dieses Jahr auf der Formnext in Frankfurt nicht nur die Spee3Dcell, sondern beeindruckte darüber hinaus am Messestand mit einem Geschwindigkeitsrekord im metallbasierten 3D-Druck und additiv gefertigten Kupferhämmern im Livebetrieb. Das Unternehmen aus Australien zeigte seine Weltpremiere, die Spee3Dcell, die laut Unternehmen weltweit ersten 3D-Druckproduktionszelle. Spee3Dcell kombiniert einen Spee3D-Drucker mit einem Wärmebehandlungsofen und einer dreiachsigen CNC-Fräsmaschine.

Spee3d verarbeitete auf der Messe 63 kg Kupferpulver

Die Messebesucher erlebten im Livebetrieb bei Spee3D die nach eigenen Angaben weltweit schnellste Metall-3D-Druckproduktion. Den 3D-Druck eines 1 kg schweren Kupferteils in weniger als 10 Minuten. Doch damit nicht genug. Während der Messetage wurden 91 individuelle 3D-Drucke erstellt. Insgesamt wurden 63 kg Kupferpulver verarbeitet, 59 Hämmer gedruckt bei einer durchschnittlichen Druckgeschwindigkeit von 100g / min.

Sehen Sie hier die Spee3Dcell auf der Formnext im Video:

Verbindung durch kinetische Energie

Spee3D konnte dank seiner einfach zu handhabenden Technologie neue Kundenkreise begeistern. Anstatt Wärme zum Schmelzen von Metallpulvern zu verwenden, verwenden Spee3D-Drucker eine Ultraschallabscheidung, bei der eine Raketendüse die Luft auf das Dreifache der Schallgeschwindigkeit beschleunigt. Eingespritzte Pulver werden auf ein Substrat aufgebracht, das an einem sechsachsigen Roboterarm befestigt ist. Bei diesem Prozess bewirkt die reine kinetische Energie der Partikel, dass sich die Pulver zu einem Teil mit hoher Dichte und normalen metallurgischen Eigenschaften verbinden. Dadurch können Metallteile 100- bis 1000-mal schneller gedruckt werden als mit vorhandenen Druckverfahren.

Pilotprojekt mit königlich-australischer Marine

Noch während dem Messebetrieb konnte Spee3D den Auftragseingang für ein zweijähriges Pilotprojekt mit der Spee3D-Technologie für die königlich-australische Marine bekannt geben. Die australische Regierung investiert 1,5 Mio. USD, um mithilfe der Metallkaltspritztechnologie den 3D-Metalldruck auf dem Feld oder auf See zu erschwinglichen Kosten zu realisieren und damit die Verfügbarkeit von Teilen für die Marine im Vergleich zu dem, was die reguläre Lieferkette bieten kann, erheblich zu erhöhen. "Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen auf der Formnext 2019 und den  Auftrag der königlich-australische Marine. Dennoch sind wir überzeugt, das ist wirklich nur der Anfang. Wir wollen, dass sich die Branche weiterentwickelt, wir freuen uns Teil dieser Entwicklung zu sein und werden unsere Technologie noch schneller voranzutreiben", erklärt Byron Kennedy, Mitbegründer und CEO von Spee3D.

Über Spee3D 

Spee3D mit Sitz in Melbourne, Australien, ist ein innovativer Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Spee3D konzentriert sich auf die Entwicklung, Montage und Distribution von Maschinen und integrierten Systemlösungen auf Basis der patentierten Überschall-3D-Deposition (SP3D)-Technologie. Die Produkte ermöglichen eine deutlich schnellere, kostengünstigere und skalierbarere Produktion als herkömmliche Metalldrucktechniken für Kupfer und Aluminium.

3D Printing

Weltweit schnellster Live-3D-Druck eines Metallteils

Formnext: Der australische 3D-Druckerhersteller Spee3d zeigte den weltweit schnellsten Live-3D-Druck eines Metallteils.

Anlagen

Die Trumpf-Highlights der Formnext

Vorheizen bei Werkzeugstahl und das Drucken von Kupfer mit grünem Laser standen Im Mittelpukt des Messeauftritts von Trumpf.

Selektives Laserschmelzen

Spin-Off des Fraunhofer ILT gewinnt Start-up Challenge

Die Laser Melting Innovations GmbH & Co. KG, eine Ausgründung des Fraunhofer ILT, zählt zu den Gewinnern der ‚formnext Start-up Challenge‘ 2019.

Projekt NextGenAM

Vollautomatischer Prozess realisiert

Das Gemeinschaftsprojekt „NextGenAM“ von Premium Aerotec, EOS und Daimler verspricht große Potenziale für die Fertigung von Ersatz- und Serienbauteilen.

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