Foto: Simufact

Simulation

Dank Simulation Druckversuche von 5 auf 2 reduziert

Mit Simufact Additive konnte BAE Systems im ersten Iterationsschritt den Bauteilverzug um über 70% reduzieren.

BAE Systems Air, ein multinationales Rüstungs-, Informationssicherheits- und Luftfahrtunternehmen, hat sich nach langer Prüfung aller gängigsten AM-Simulationstools für Simufact Additive von MSC Software entschieden, um den Metall-3D-Druck von Bauteilen zu simulieren. 2015 eröffnete BAE Systems ein neues Produkt- und Verfahrensentwicklungszentrum, in dem sie marktführende Simulationsprogramme für die metallbasierte additive Fertigung getestet haben. Am Ende dieser Testphase stand das Resultat fest: Simufact Additive überzeugte mit guten Berechnungsergebnissen und konnte somit großes Vertrauen erwerben. „Für MSC Software ist BAE Systems Air ein großartiger Partner, denn hier zeigt sich besonders anschaulich, dass unsere Lösungen branchenführend sind und unser MSC One-Tokensystem optimal zum Einsatz kommt. MSC One bietet Zugriff auf ein breites Softwareportfolio. Zudem gehen die Funktionalitäten der Software Hand in Hand mit den Anwendungen von BAE“, sagt Paolo Guglielmini, CEO von MSC Software.

Reduktion der Druckversuche von fünf auf zwei

Die Flugzeugproduktion befindet sich im Wandel hin zu größerer Vielfalt, spezifischeren Anforderungen und niedrigeren Stückzahlen. Bestellungen von hunderten Flugzeugen auf einmal sind nicht mehr die Regel. Flugzeughersteller müssen häufiger mit bestellten Losgrößen von zehn oder zwanzig kalkulieren. Dies hat natürlich auch Einfluss auf die Wahl des Herstellungsverfahrens. Hier erweist sich die additive Fertigung als Schlüsseltechnologie, um flexibel auf Kundenanforderungen einzugehen. Bei der additiven Fertigung steht BAE Systems vor der Herausforderung Eigenspannungen und Verzug zu reduzieren. Als BAE-Systems noch keine Simulationssoftware einsetzte, waren manchmal fünf oder sechs Druckversuche nötig, die mit entsprechenden Kosten und Zeitverlusten einhergingen. Dank der Software sind es nur noch zwei Versuche pro Bauteil notwendig. Basierend auf ihren Erfahrungswerten möchte BAE langfristig einen weiteren Versuch einsparen und so den Right-first-time-Ansatz umsetzen. BAE ist sehr zufrieden, dass die Fertigungsingenieure mit der Lösung von MSC Software die Herstellung vorab simulieren, um die beste Orientierung und Stützstrategie für die jeweilige Anwendung zu finden. Mit Simufact Additive kann BAE Systems im ersten Iterationsschritt den Bauteilverzug um über 70% reduzieren.
„Wir sind stolz, dass sich eines der größten Verteidigungsunternehmen Europas und der ganzen Welt für Simufact Additive entschieden hat, um seine 3D-Druck-Prozesse zu etablieren. Das Vertrauen, das BAE in uns setzt, bestärkt uns in unserer Herangehensweise und bestätigt die erstklassige Arbeit unseres Entwicklungsteams“, sagt Dr. Hendrik Schafstall, CEO und Geschäftsführer von Simufact.

Über Simufact Engineering

Simufact Engineering – ein Unternehmen der MSC Software-Familie – ist ein weltweit tätiges Softwareunternehmen, dessen Produkte und Services für die Prozesssimulation in der Fertigungsindustrie zum Einsatz kommen. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Lieferung von Simulationslösungen für die Auslegung und Optimierung von Produktionsprozessen in der Metallbearbeitung und -verarbeitung ist das Unternehmen heute einer der führenden Anbieter in diesem Marktsegment. Über 700 Kunden bilden eine breite und global weiter wachsende Anwenderbasis für die Simulationssoftware von Simufact. Ein starkes und stets wachsendes Netzwerk aus eigenen Niederlassungen sowie Partnern stellt den entsprechenden weltweiten Support sicher. Wichtigste Zielmärkte für die Software sind die Automobilbranche, der Anlagen- und Maschinenbau, die Luft- und Raumfahrt und branchennahe Zulieferbetriebe. Typische Anwendungsfelder sind Schmieden, Kaltmassivumformung, Walzprozesse, Blechumformung, mechanisches Fügen, Wärmebehandlung, Schweißen und additive Fertigungsprozesse.

Über MSC Software

MSC entwickelt Computer Aided Engineering (CAE)-Software für Simulation und virtuelle Produktentwicklung. Damit können Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen Produkte in einer virtuellen Welt kostengünstig, zuverlässig und schnell entwickeln und testen. Auch Universitäten und Forschungseinrichtungen und nutzen die Lösungen von MSC für den Einstieg in die Simulationswelt bis hin zu High-End-Anwendungen. Zu den Anwendungen zählen lineare und nichtlineare Finite Elemente Analysen (FEA), Akustikberechnungen, Optimierung, Lebensdaueranalysen, Mehrkörpersimulationen, Daten- und Prozessmanagement, Material- und Strukturmodellierung, Strömungs- und Thermalberechnungen, Co-Simulationen sowie Lösungen für additive Manufacturing. MSC wurde 1963 als Spin-Off der NASA gegründet und zählt mit MSC Nastran zu den ersten zehn originalen Softwareunternehmen. Heute beschäftigt das Unternehmen weltweit 1.400 Mitarbeiter in 20 Ländern und ist Teil des Konzerns Hexagon.

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