Foto: Digital Metal

Formnext 2018

Automatisches Produktionskonzept für 3D-Metalldruck

Auf der Formnext stellt Digital Metal sein automatisches Produktionskonzept für 3D-Metalldruck vor. Dabei sollen viele manuelle Arbeitsschritte entfallen.

Digital Metal führt die Automatisierung während der Pulverentfernung als ersten Schritt zur vollautomatisierten Produktion in der additiven Fertigung ein. Durch das Wegfallen manueller Arbeitsschritte steigert man so laut Hersteller die Produktivität und senkt Herstellungskosten. Dank technischer Innovation kann Digital Metal nach eigenen Angaben Produktserien von bis zu 40.000 Einzelteilen herstellen. Vorstellen wird Digital Metal sein automatisches Produktionskonzept auf der diesjährigen Formnext in Halle 3.0, Messestand G40.  

Roboter ersetzt manuelle Arbeiten

Der Großteil der Prozessschritte im neu entwickelten Verfahren wickelt ein Roboter ab, der praktisch alle manuellen Arbeiten ersetzt. Beim Entstauben basieren die CNC-gesteuerten Bewegungen auf den Informationen aus dem Druckprozess. Das dabei entfernte Pulver wird gesammelt und recycelt, ohne dass die Qualität der Komponenten darunter leiden soll. Die Produktion kleiner Produktchargen ist dadurch schneller möglich. Und auch bei fortlaufenden Produktionen würden Zeit und Geld gespart.

300.000 Komponenten mit Binder-Jetting Technologie gefertigt

Bereits 2013 hat Digital Metal seine Binder-Jetting-Technologie für die Produktion von kleinen Metallkomponenten mit hoher Dichte vorgestellt. Bis heute konnten laut Unternehmensangaben über 300.000 Komponenten dank Binder-Jetting-Technologie produziert werden – auch für führende europäische Unternehmen aus der Automobilindustrie und Luft- und Raumfahrttechnik – die Digital Metal zu seinen Kunden zählt.
„Die meisten AM-Technologien weisen einen sehr niedrigen Automatisierungsgrad auf”, sagt Ralf Carlström, General Manager bei Digital Metal. „Unser Ziel ist es, das zu ändern. Mit der neuen automatisierten Produktionslinie können unsere Kunden ihre Produktivität weiter verbessern und die Produktionskosten senken. Fast alle manuell aufwendigen Arbeiten entfallen. Zudem können die in der Reinigungsmaschine entfernten Pulverreste im Prozess rückgeführt werden. Dadurch wird der anfallende Abfall stark minimiert. Die Digital Metal Technologie ist jetzt für die Serienproduktion von kleinen Komponenten mit hoher Dichte einsetzbar. Es besteht großes Potenzial für unsere einzigartige Technologie”, so Carlström.
weiter: „Durch sie sind wir in der Lage schnell und kostengünstig Komponenten mit komplizierten und sehr detaillierten Designs in vielen unterschiedlichen Materialien zu erstellen.”

Automatisierung

Das braucht die Fabrik der Zukunft

Die intelligente Fabrik ist aus Sicht von EOS ganzheitlich verknüpft. Warum dabei der 3D-Druck eine wesentliche Rolle einnimmt.

Anlagen

Das kann die DMP Flex 350 von GF

Hohe Materialdichte und hoher Durchsatz: Das verspricht GF mit der DMP Flex 350. Lesen Sie hier, was die Anlage so wirtschaftlich macht.

Anwendung

In drei Minuten zum neuen Zahn

Die TruPrint 1000 arbeitet mit zwei Laserstrahlen gleichzeitig und soll so Dentalprodukte zehnmal schneller als mit Fräsbearbeitung erstellen.

Metall

GLM erweitert 3D-Druck-Aktivitäten

GLM hat mittlerweile acht Mitarbeiter, die sich intensiv mit 3D-Metalldruck auseinandersetzen. Im Fokus steht vor allem die Partnerschaft mit Insstek.

Tipps, Downloads und News für Ihren Betrieb:der handwerk.com-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen handwerk.com-Newsletter!