Foto: Messer Group GmbH, Frank Widmann

Formnext

3D-Druck von Metall auf der Formnext

Messer informiert auf der Formnext über die Anwendungsmöglichkeiten von Gasen in der Additiven Fertigung und präsentiert seine neue Produktlinie "Addline".

Messer hat speziell für den 3D-Druck von Metallen seine neue Produktlinie „Addline“ eingeführt. Der familiengeführte Industriegasespezialist präsentiert sich und seine Produkte in diesem Jahr auf der Formnext in Frankfurt. Auf seinem Stand in Halle 11 informiert Messer über die Anwendungsmöglichkeiten von Gasen in der Additiven Fertigung: Während des Druckprozesses werden Gase als Schutz-, Förder- oder Kühlgas eingesetzt. Die Auswahl der Gase ist dabei werkstoff- und verfahrensabhängig. Messer bietet für viele Anwendungen die passende Lösung.

Gase für den 3D-Druck mit Metall

Messer hat hier speziell für die Kunden die neue Produktlinie „Addline“ eingeführt. Dies sind zum einen Gase für den eigentlichen Druck des Bauteils, aber auch Gase für die Nachbehandlung der Bauteile und bei der Entfernung von Restpulvern. In den meisten Fällen ist außerdem eine Wärmenachbehandlung nach dem Druckprozess erforderlich. Welches Gas mit welcher Reinheit benötigt wird hängt bei den meisten Druckverfahren vom Werkstoff ab. 

Über Messer

Messer wurde 1898 gegründet und ist heute laut eigenen Angaben der weltweit größte familiengeführte Spezialist für Industrie-, Medizin- und Spezialgase. Unter der Marke ‚Messer – Gases for Life‘ werden Produkte und Serviceleistungen in Europa, Asien und Amerika angeboten. Die internationalen Aktivitäten werden aus Bad Soden bei Frankfurt am Main gelenkt. Stefan Messer, Eigentümer und CEO der Messer Group GmbH, arbeitet zusammen mit den weltweit mehr als 11.000 Mitarbeitenden (inkl. der ab 01.03.2019 at Equity-konsolidierten Messer Industries GmbH) nach definierten Prinzipien: Dazu gehören Kunden- und Mitarbeiterorientierung, verantwortliches Handeln, unternehmerische Verantwortung, Exzellenz sowie Vertrauen und Respekt. Die Messer Group GmbH erwirtschaftete laut Unternehmensangaben im Jahr 2018 einen konsolidierten Umsatz von 1,3 Milliarden Euro.

Kompetenzzentrum in Krefeld

Hier bündelt Messer sein anwendungstechnisches Knowhow: Die Ausrüstung des Zentrums umfasst unter anderem mit tiefkaltem Gas betriebene Mahlanlagen, Gefriertunnel und schweißtechnische Anlagen. Die zentrale Gaseversorgung ermöglicht auch Versuche in großtechnischem Maßstab, bei unterschiedlichen Drücken und Temperaturen. Nebend dem Fokus auf kundenspezifischen Anwendungen werden neue Verfahren entwickelt. Daneben dient das Kompetenzzentrum auch als Ausbildungseinrichtung für eigene Mitarbeiter und als Kooperationsstätte für Universitäten. Für Wirtschaft und Bildung soll es ein Ort für Networking sein. Kunden und Partnern von Messer steht es für fachspezifische Veranstaltungen und Symposien zur Verfügung.

Formnext

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